Inhalt:
Was ist es ?
Was merkt man ?
Wie entsteht es ?
Wen trifft es ?
Wie erkennt man es ?
Komplikationen
Klassifikationen
Wie behandelt man es ?
Nachbehandlung
Fachbegriffe

 

 

Telefonnumer Orthopädische Ambulanz Klinikum Dortmund, QR Code
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwandte Artikel:
 
Sehnenrisse in der Schulter
Eine Fotostrecke
08.07.2010
Mehr hier ...
 
Aufbau der Schulter
So setzt sich die Schulter anatomisch zusammen
17.09.2009
Lesen Sie mehr ....
 
Die Schulterarthroskopie
Der endoskopische Blick durch´s Schlüsselloch in das Schultergelenk
17.09.2009
Lesen Sie mehr ....
 
Sportverletzungen
Wenn es die Schulter erwischt
27.10.2009
Lesen Sie mehr ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schulterprellung

 
Prellung, Bluterguss, Hämatom, Einblutung Schulter

Hier erfahren Sie:
Was ist eine Schulterprellung ?
Was merkt man bei einer Schulterprellung ?
Wie entsteht eine Schulterprellung ?
Wer erleidet eine Schulterprellung ?
Wie erkennt man eine Schulterprellung ?
Kann eine Schulterprellung Komplikationen haben ?
Welche Typen von Schulterprellungen unterscheidet man ?
Wie behandelt man eine Schulterprellung ?

 

Was ist eine Schulterprellung ( Definition ) ?
Bei der Schulterprellung handelt es sich um eine Quetschung der Weichteile (Muskeln und Sehnen) im Bereich der Schulterregion. Sehr häufig entsteht eine solche Schulterprellung durch einen Sturz/Anprall.

 

Was merkt man bei einer Schulterprellung ( Symptome ) ?
Typisch für eine Schulterprellung sind deutliche Schmerzen an der betroffenen Schulter. Schmerzbedingt kann es zu einer Schonhaltung oder Bewegungseinschränkung kommen. Äußerlich kann man eine Blauverfärbung durch einen Bluterguss unter Umständen erkennen. Manchmal sind auch Schürfungen sichtbar. Weder der Bluterguss noch Schürfungen der Haut sind eine zwingende Voraussetzung.

 

Wie entsteht eine Schulterprellung ( Ätiologie ) ?
Eine Schulterprellung entsteht fast ausschließlich durch einen Sturz auf die betroffene Schulter oder Anprall gegen die Schulter.

 

Wer erleidet eine Schulterprellung( Epidemiologie ) ?
Es gibt keine bevorzugten Altersgruppen oder Geschlechtsverteilungen bei der Schulterprellung - auch keine besonderen geographischen Verteilungen. Sportler beziehungsweise handwerklich tätige Personen sind öfter betroffen.

 

Wie erkennt man eine Schulterprellung ( Diagnostik ) ?
Die Diagnose der Schulterprellung wird im Wesentlichen durch die Erhebung der Vorgeschichte des Patienten gestellt und durch die Analyse des Unfallmechanismus / Trauma. Äußerliche Verletzungszeichen wie eine Blauverfärbung in Folge Bluterguss oder oberflächliche Hautschürfungen können hinweisend sein, sie müssen aber nicht immer vorhanden sein. In solchen Situationen wird üblicherweise neben der klinischen Untersuchung eine Ultraschalluntersuchung und Röntgenaufnahme angefertigt. Die Röntgenaufnahme ist in der Regel unauffällig, sie dient in solchen Situationen dem Ausschluss von Knochenbrüchen / knöchernen Haarissen und Absprengungen. Die Ultraschalluntersuchung kann echoarme Zonen wie Blutergüsse manchmal sichtbar machen. Ausserdem können beispielsweise An- oder Abrisse von Sehnen der Rotatorenmanschette mit der Sonografie dargestellt werden.
Im Wesentlichen handelt es sich bei der Schulterprellung um eine Ausschlussdiagnostik.

 

Kann eine Schulterprellung Komplikationen haben ?
Fast immer heilen Schulterprelllungen unkompliziert und vollständig aus. Wenn sie beispielsweise nach 2-4 Wochen noch unverändert deutliche Schmerzen machen oder auch Nachtschmerzen verursachen, kann das ein Hinweis für schwerere Verletzungen in der Schulter ( wie z.B. Knochenbrüche oder Sehnenrisse ) sein, welche es weiter abzuklären gilt.
Schwere Schulterprellungen können den Knochen erreichen. Sie führen dann nicht zu Brüchen oder Haarrissen aber zu Knochenquetschungen ( dem sog. "bone bruise" ) , welche für einige Monate Schmerzen bereiten.
 
Welche Typen von Schulterprellungen unterscheidet man ?
Klassifikationen für die Schulterprellung sind nicht so gebräuchlich. Man kann im Allgemeinen zwischen leichten, mittleren und schweren beziehungsweise unkomplizierten und komplizierten Schulterprellungen unterscheiden.

 

Wie behandelt man eine Schulterprellung ( Therapie ) ?
Schulterprellungen werden regelhaft nichtoperativ behandelt. Der betroffene Arm und die Schulter werden geschont sowie örtlich gekühlt. Man legt beispielsweise eine Sportpause ein. Je nach Ausmaß der individuellen Schmerzen können zum Beispiel Medikamente wie leichte Schmerzmittel oder Entzündungshemmer eingenommen werden.

 

Fachbegriffe für eine Schulterprellung ( Synonyme ):
Schulterdistorsion, Schulterkontusion, Schulterquetschung

 

Sie finden uns hier

 

Unsere weiteren Themen rund um die Schulter:

Schultererkrankungen ( deutsch ): http://www.schulterinfo.de , http://www.schulter.info , http://www.kalkdepot.de

Schultererkrankungen ( englisch ): http://www.shoulderinformation.com

Schulterprothesen: http://www.schulterprothesen.net , http://www.schulterprothesen.com
http://www.shoulderprosthesis.com

Schultersteife: http://www.schultersteife.de

Ellenbogen: http://www.ellenbogenarthroskopie.de

Schulterspezialisten: http://www.schulterspezialisten.de

Schultervideos: http://www.schultervideo.de