Inhalt:
Typische Verletzungen
Prellungen und Zerrungen
Schulterinstabilitäten
SLAP Läsionen
Weitere Schulterverletzungen
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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Klettern

Schulterverletzungen und Schultererkrankungen

 

Klettern, Schulter

 

 

Hier lesen Sie:
Typische Kletterverletzungen der Schulter
Schulterprellungen und -zerrungen beim Klettern
Klettern und Schulterinstabilitäten
SLAP Läsionen beim Klettern
Weitere Schulterverletzungen beim Klettern
 
Typische Kletterverletzungen der Schulter:
Gerade Stürze beim Klettern sind prädestiniert für Verletzungen an der Schulter. Aber auch die jahrelange Überkopfaktivität beim Felsklettern führt zu Problemen an der Schulter. Dabei sind ältere und erfahrenere Kletterer, welche auf hohem Aktivitätsniveau klettern, besonders betroffen.
 
Schulterprellungen und -zerrungen beim Klettern:
Im Vordergrund stehen bei Stürzen während des Kletterns Prellungen und Zerrungen der Schulter. Frauen und Männer sind gleichermassen von solchen Verletzungen an der Schulter betroffen. Bei einer stärkeren Quetschung oder Prellung der Schulterregion beim Klettersturz kann es u.U. zu Quetschungen des Knochens ( meist des Oberarmkopfes ) kommen - einem sog. "bone bruise".

 

Klettern und Schulterinstabilitäten:
Fällt der Zusammenstoss oder Sturz heftiger aus, kommt es zu Ausrenkungen der Schulter. Je jünger der Verletzte ( 20 bis 35 Jahre alt ) gehören diese Schulterluxationen frühzeitig operativ stabilisiert. Eingrenzen kann man die Schäden einer ausgerenkten Schulter beim Klettersport durch ein Kernspintomogramm. Es zeigt Veränderungen, wie eingerissene Knorpellippen, Einblutungen ins Schultergelenk oder Sehnenanrisse.

 

SLAP Läsionen beim Klettern:
Beim Sturz auf den ausgestreckten Arm vom Fels muss man an SLAP Läsionen - sog. Einrissen an der oberen Knorpellippe - der Schulterpfanne denken.
Die Überkopfaktivität verursacht infolge Gewebeermüdung die SLAP Läsionen ebenso - nicht nur der Sturz. Insbesondere Felskletterer sind von SLAP Läsionen - im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung - wesentlich häufiger betroffen. Diese Kletterer profitieren von einer Sehnenfixation ( Tenodese ) der langen Bizepssehne mehr als von einer Rekonstruktion, insbesondere wenn der Klettersport nach der arthroskopischen Operation fortgeführt werden soll.

 

Weitere Schulterverletzungen beim Klettern:
Bizepssehnenrisse sind beim Klettern eher selten anzutreffen und meistens auf einen Verschleiss zurückzuführen.
In schweren Fällen kann es nach Stürzen aus der Wand zu Brüchen des Oberarmkopfes oder Schlüsselbeines bzw. Sprengungen des Schultereckgelenkes kommen.
Auch Schulterschmerzen infolge Impingementproblemen und Einklemmungen unter dem Rabenschnabelfortsatz ( sog. subcoracoidales Impingement ) sind nach jahrlanger Überkopfaktivität immer wieder beim Sportkletterer zu beobachten.

 

 
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