Kampfsport / Kickboxen
Schulterverletzungen und Schultererkrankungen
Typische Schulterverletzungen beim Kickboxen:
Schulterverletzungen beim Kickboxen sind selten. An erster Stelle stehen Verletzungen der unteren Extremität, gefolgt von Kopfverletzungen und Rumpfschäden. Je professioneller Kickboxen betrieben wird, desto niedriger ist die Verletzungsrate ( Anfänger: 13,5 Verletzte pro Jahr bezogen auf 1000 Kickboxer; Profis: 2,8 Verletzte pro Jahr auf 1000 Kickboxer ).
Häufiger beobachtet man einfache Überlastungen der Schultern bzw. Nackenregion, infolge zu intensiven Trainings oder nach Wettkämpfen.
Schulterverletzungen beim Kickboxen stellen am häufigsten Zerrungen, Überdehungen sowie Risse von Muskeln und Sehnen dar. Selten treten schwerere Schulterverletzungen beim Kickboxen auf, wie z.B. Muskelrisse oder Auskugelungen ( Luxationen ) der Schulter, sie führen aber dann oft zum Abbruch / Aufgabe des Kickboxens - auf Dauer wegen daraus resultierender chronischer Schulterinstabilitäten.
Typisch für Kampfsportarten wie dem Jiu-Jitsu sind beispielsweise Pectoralis major Risse, d.h. Risse des grossen Brustmuskels. Ein solches Beispiel sehen Sie hier. Treten derartige Abrisse der Pectoralis major Sehne auf ist es meistens ratsam sie operativ zu fixieren.
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