Die Schulterarthroskopie
Der endoskopische Blick durch´s Schlüsselloch in das Schultergelenk
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Die Omarthrose
Verschleiss zerstört das Schulterhauptgelenk
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Die Schulter bei Rheuma

 
Was ist es ( Definition ) ?
Unter Rheuma fasst man eine Vielzahl von Erkrankungen zusammen, sie befallen den gesamten Bewegungsapparat. Die wichtigste Rheumaerkrankung ist die PCP oder kurz: c.P. genannt bzw. rheumatoide Arthritis, weil sie mit Abstand am häufigsten vorkommt. Strukturelle Schäden durch Rheuma sind bei etwa 50 bis 95% der Rheumatiker zu finden, wenn die PCP einige Jahre besteht.
Was merkt man ( Symptome ) ?
Häufig wird die Rotatorenmanschette vom Rheuma befallen, d.h. es entstehen Teil- oder komplette Risse, welche Schmerzen, besonders auch nachts, verursachen. Man schätzt, daß nach 15 Jahren PCP etwa 50% der Betroffenen entsprechende Risse in der Rotatorenmanschette haben. Auch eine Kraftminderung / Schwäche wird in solchen Situationen von Rheumapatienten beklagt. Schmerzen in der Schulter entstehen auch durch einen Befall der Gelenkschleimhaut, welche sich entzündet. Im fortgeschrittenen Stadium wird der Knochen zerstört und es entwickelt sich ein ausgeprägter Verschleiss mit Schmerzen, Reiben, Knacken und Schwäche im Arm / der Schulter. Genauso wie sich die Gelenkschleimhaut der Schulter beim Rheuma entzündet, entzünden sich die Schleimbeutel. Neben Rissen an der Rotatorenmanschette kann es zu Rissen an der langen Bizepssehne kommen. Der Verschleiss spielt sich nicht nur im Hauptgelenk ab, sondern oft auch am Schultereckgelenk. Manchmal trifft man auf Rheumatiker mit unklaren Tumoren an der Schulter oder Oberarm, welche nach vielen Jahren PCP entstehen und den verdacht eines Tumors aufkommen lassen. Nicht selten handelt es sich dabei um Rheumaknoten.
Wie entsteht es ( Ätiologie ) ?
Die genaue Ursachenkette des Rheuma ist bis heute unbekannt. Es scheint sich um einen Defekt in der Körperabwehr zu handeln.
Wie behandelt man es ( Therapie ) ?
Zunächst wird die rheumatoide Arthritis medikamentös mit sog. Basistherapeutika / Biologicals behandelt. Begleitend kann bei Befall der Schulter eine Physiotherapie eingeleitet werden.
Schreitet die Entzündung der Gelenkschleimhaut weiter fort kann man mittels Spritzen sog. Synoviorthesen ( chemisch oder durch Bestrahlung ) vornehmen, also die entzündete Gelenkschleimhaut veröden. Zu dieser Zeit kommen auch endoskopische Verfahren an der Schulter ins Spiel, in Form sog. erthroskopischer Synovektomien, d.h. Abtragen und Entfernen der entzündeten Gelenkschleimhaut.
Schreitet die Zerstörung des Schultergelenkes weiter fort, bis zur Arthrose, mündet die Behandlung in dem Einbau eines künstlichen Schultergelenkes. Favorisiert werden bei Rheumatikern die Cup Prothesen.
 

 

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