Kernspintomographie der Schulter

 

Kernspintomogramm einer Schulter mit deutlichem Gelenkerguss ( weiss ), Blick von vorne
 
Neben der Bezeichnung "Kernspintomographie" werden auch Begriffe wie "MRI", "MRT" oder "NMR" benutzt. Sie alle bedeuten, daß Schichtbilder im Magnetfeld ( also ohne Röntgenstrahlen ) angefertigt werden. Nun mag man meinen, daß damit das Röntgen zur Abklärung von Schulterproblemen nicht mehr nötig sei. Dem ist aber leider nicht so. Es verhält sich vielmehr so, dass sich Röntgentechnik und Magnetfelduntersuchung ergänzen. Beide stellen jeweils andere Strukturen besser dar, und je nach vorliegendem Schulterproblem wird man die eine oder andere Untersuchungtechnik bevorzugen, um die Abklärung zu vertiefen bzw. sie kombinieren.
Mittels Röntgen- / CT Technik sind knöcherne Strukturen, wie Bruchstücke bei Oberarmkopfbrüchen, Pfannenformen, freie Gelenkkörper, u.ä besser darstellbar. Die Kernspintomographie hingegen erlaubt eine bessere Darstellung von Weichteilen, wie der Muskelmanschette ( also z.B. Beurteilung von Rissen ) oder die Einschätzung des Ausmasses von Durchblutungsstörungen ( bei der Humeruskopfnekrose ). Auch die Kernspintomographie kann mit Kontrastmittelgaben in die Blutbahn oder in die Schulter ergänzen, z.B. zur Abklärung von Tumoren.
 
 
MRT 1
Blick von vorne auf die rechte Schulter: es handelt sich um einen Riss in der Rotatorenmanschette ( rot eingekreist ).

 

 

 

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